Mittwoch, 28. Dezember 2016

ICO HD - Review


Story:

Die Geschichte startet in einem dichten Wald, durchflutet von den ersten Strahlen der Morgensonne. In ihm sind drei Reiter unterwegs, um eine schwerwiegende Aufgabe zu erfüllen. Ihr Ziel ist ein altes, verlassenes Schloss, welches sich am Rande des Waldes auf einer kleinen, nicht weit vom Festland liegenden Klippeninsel befindet. Ihre Aufgabe besteht darin, ihren Begleiter dort hinzubringen. Ihr Begleiter ist Ico, der ca. 13-jährige Protagonist. Ico ist ein Kind, welches mit Hörnern geboren wurde. Diese werden als Fluch angesehen, der in jeder Generation bei einem Kind zuschlägt. Dieses Kind muss in das bereits erwähnte Schloss gebracht werden, wo es zurückgelassen wird. Dieser harten Realität steht nun auch Ico gegenüber. Als die Männer den Rand des Waldes erreichen, sehen sie das gewaltige Schloss vor sich. Mit einem Boot legen sie an einem Steg unterhalb des Schlosses an und gelangen über einen alten Fahrstuhl in eine große Halle. Dessen Wände sind mit steinernen Sarkophagen gepflastert, von denen einer für Ico bestimmt ist. Einer der Männer öffnet einen der Sarkophage, setzt Ico hinein und fesselt ihn. Danach verschließt er wieder den Sarkophag und mit den Worten „Sei nicht böse auf uns, es ist zum Wohle des Dorfes.“ verlassen die Männer das Schloss.

Doch Ico hat sich noch nicht mit dem Gedanken abgefunden, einfach auf sein Ende zu warten. Er rüttelt und zerrt an seinem steinernen Gefängnis und mit ein bisschen Glück schafft er es, den Sarkophag aufzubrechen. Bei dieser Aktion wird Ico aus seinem Sarkophag geworfen, was ihm kurz ohnmächtig macht. Als er wieder zu sich kommt beginnt er einen Weg zu suchen, um das Schloss zu verlassen. Schon nach kurzer Zeit gelangt er dabei in einen gewaltigen Turm, in dem er ein geheimnisvolles Mädchen namens Yorda trifft. Sie wird in einem riesigen, eisernen Vogelkäfig gefangen gehalten, weshalb Ico annimmt, dass sie aus einem ähnlichen Grund ins Schloss gebracht wurde und befreit sie. Dies geschieht jedoch nicht ohne Aufmerksamkeit zu erregen, denn kurz darauf erscheint ein gespenstisches Schattenwesen, das Yorda aufsammeln und entführen will. Ico lässt seine neue Begleiterin jedoch nicht im Stich und vertreibt das Monster. Auch wenn er nicht weiß, warum das Mädchen von diesem Schattenmonster attackiert wurde, nimmt er sie fortan mit auf seiner Reise, einen Ausweg aus dem Schloss zu finden.
Die Geschichte von ICO ist nicht gerade komplex oder besonders tiefgründig, erzählt sich aber in einer für den Zuschauer sehr überraschenden Weise. Über die meiste Zeit des Spiels ist nämlich das, was ich gerade zusammengefasst habe, so ziemlich alles, was man von der Geschichte erfährt. Erst zum Ende hin wird dem Spieler bewusst gemacht, welchen Ausmaß die Ereignisse des Spiels eigentlich haben, was in einem großen Aha-Moment endet. Weiterhin gibt das Spiel dem Spieler viel Raum für eigene Interpretationen. Nicht alles wird vom Spiel direkt erklärt, sondern überlässt es der Fantasie des Spielers, sich diese Hintergründe auszumalen.


Gameplay:

Ziel des Spiels ist es als Ico gemeinsam mit Yorda aus dem Schloss zu entkommen. Um das zu schaffen müssen die beiden im wahrsten Sinne des Wortes Hand in Hand arbeiten, damit sie die Rätsel lösen können, die das Schloss ihnen in den Weg stellt. Hier ist es die Aufgabe des Spielers, Yorda zum Ende eines Areals zu führen, wo sich eine Wand aus Steingötzen befindet. Diese kann durch das Mädchen geöffnet werden, doch da sie sehr fragil ist, ist sie auf die Hilfe des Spielers angewiesen, der sie zum Ende des Areals führen muss, indem man durch drücken und halten der R1-Taste Yorda an der Hand hält und sie hinter sich her zum Ziel führt. Allerdings fordern die Rätsel den Spieler in den meisten Fällen dazu auf, sie loszulassen und nach Wegen zu suchen, damit Yorda das Ende des Areals zu erreichen kann. Die Rätsel sind sehr klassisch gehalten und bedienen sich in den meisten Fällen an typischen Schalter- und Schieberätsel. Gelegentlich implementieren sie auch Jump ‚n‘ Run-Einlagen um höher gelegene Plattformen oder Schalter erreichen zu können. Da die Rätsel sehr simpel sind, fallen sie in der Regel auch nicht gerade schwierig aus, doch dafür fügen sie sich gut in die Kulisse des alten, verlassenen Schlosses ein und fühlen sich in keinem Falle unnatürlich oder fehlplatziert an.
Neben den Rätseln besteht das Gameplay vor allem aus Kämpfen. In diesen tauchen Schattenmonster aus dem Nichts auf und versuchen Yorda zu entführen. Der Spieler muss dies verhindern und bedient sich daher der Waffen, die er im Schloss findet, wie z.B. Stöcken oder Schwertern. Die Kämpfe an sich sind jedoch sehr simpel. Ico beherrscht nur ein paar Angriffe und die Schattenmonster unterscheiden sich auch nur geringfügig in ihren Fähigkeiten. Die Kämpfe verkommen dadurch recht schnell zu einem endlosen draufgekloppe, bei dem kaum Timing oder Taktik gebraucht wird. Dennoch können die Kämpfe eine gewisse Spannung erzeugen, denn anders als in anderen Spielen sind Kämpfe nicht Teil des Gameplays, um den Spieler vor eine Herausforderung zu stellen. Sie sind vielmehr dazu dar, die beiden Charaktere weiter zusammenrückenzulassen. Anstatt Gegner in einer ausgeklügelten 1000-Schläge-Kombo auszuschalten, ist es hier das Ziel, sie nicht an Yorda heranzulassen.
Hier wird der Grundgedanke hinter dem Gameplay deutlich. Alles was der Spieler macht ist auf Yorda fokussiert. Die Rätsel sind so aufgebaut, um sie sicher von Punkt A nach Punkt B zu geleiten und Kämpfe dienen nur dazu, um sie zu beschützen. Jeder Aspekt, der von ihr ablenken würde, wurde aus dem Spiel entfernt. Aus diesem Grund gibt es kein ausgeklügeltes Kampfsystem und keine aufwendigen Rätsel, da diese den Spieler von seinem eigentlichen Ziel ablenken würden. Deswegen ist das Gameplay auch nicht jedermanns Sache, denn die extreme Fokussierung bringt nun mal diese extreme Reduzierung auf wenige Kernelemente mit sich. Doch dieses Gameplay hat auch einen großen Vorteil, auf den ich später noch zurückkomme.


Technik:

Auch bei der Technik leistet sich ICO einige Schnitzer. Die größten Kritikpunkte liegen bei der Kameraführung und der Steuerung. Die Kamera im Spiel ist sehr gewöhnungsbedürftig. Anstatt auf Ico zentriert zu sein, gibt es vorgegebene Kameraeinstellungen, zu denen gewechselt wird, sobald er die entsprechende Position im Spiel einnimmt. Die Einstellungen sind so gewählt, dass sie in der Regel in die Richtung zeigen, in die Ico als nächstes gehen muss und somit als eine Art Richtungsweiser dienen. Dennoch kann man trotz fließender Übergänge gern mal die Übersicht verlieren, da man sich nicht frei umsehen kann. Man kann zwar die Kamera bewegen, durch die übersensible Reaktion verliert man aber Ico schnell aus den Augen. Die Steuerung selbst hätte noch etwas feinschliff vertragen können. Besonders wenn Ico an Kanten steht, erweist sie sich als sehr hakelig und manchmal ist es schwer einzuschätzen, ob man nun doch noch von der Kante abrutscht, oder man sich fängt. Was ich auch nicht ganz nachvollziehen kann ist die Standard-Tastenkonfiguration. Mit Dreieck springen und mit X Schalter aktivieren? Wer kam auf diese glorreiche Idee? Immerhin kann man in den Optionen die Tastenbelegung nach Belieben verändern und sich so im Handumdrehen mit ein paar Klicks eine altbekannte Tastenbelegung für Action-Adventures zusammenbasteln.
Was die Grafik angeht darf man heute nicht mehr allzu hohe Ansprüche an das Spiel stellen. Das Spiel ist schließlich aus dem Jahre 2001, hat also bereits 15 Jahre auf dem Buckel und wurde ursprünglich auch noch für die erste PlayStation entwickelt. Schön ist das Spiel demzufolge heute nicht mehr. Dafür hat es aber einige technische Besonderheiten. So ist ICO eines der ersten Spiele überhaupt, welche Blooming Lighting einsetzte. Dieser Effekt erzeugt blendendes Licht, ein Mittel, das heute Standard in Videospielen ist. Besonders überzeugend ist das Spiel bei seinen immer noch sehr guten Animationen. Diese können sich nach wie vor sehen lassen und tragen einen großen Teil dazu bei, dass man sich schnell mit den Charakteren identifizieren kann. Ebenfalls bemerkenswert ist, wie gut die KI von Yorda funktioniert. Ich habe dieses Spiel nun bestimmt ein Dutzend Mal durchgespielt, aber bis auf ein paar wenige Male hat sie immer so reagiert, wie ich es erwartet habe.


Präsentation:

Die größte Stärke des Spiels ist definitiv die Atmosphäre und darunter fällt auch das, was ICO unter allen Spielen einzigartig macht, nämlich wie es eine Bindung zu einem Charakter aufbaut. Wie bereits im Gameplay-Teil erwähnt ist wirklich alles in diesem Spiel auf Yorda fixiert. Diese enorme Fokussierung auf sie bewirkt, dass man irgendwann ein Gefühl der Fürsorge für sie entwickelt. Was um einen herum passiert wird völlig nebensächlich. Solange es ihr gut geht, geht es auch dem Spieler gut. Noch nie zuvor habe ich ein Spiel gespielt, welches es schafft, durch simple Interaktionen mir einen Charakter so nahezubringen und vor allem so tiefschürfend. Es ist eine herausragende Leistung und für mich der Hauptgrund, warum ICO so ein Kultklassiker geworden ist. Aber auch der Rest des Spiels ist atmosphärisch super. Das Schloss zum Beispiel fühlt sich sehr offen und weitläufig an, obwohl man eigentlich die ganze Zeit über bloß einem Pfad folgt. Auch die Areale unterscheiden sich in ihrer Stimmung. Außenareale, in denen die Freiheit für Ico und Yorda am greifbarsten ist, fühlen sich durch natürliche Geräusche sehr behaglich an, während Innenareale durch ihre dunkle Stimmung und die nahezu komplette Ruhe eher unbehaglich wirken. Daher wurde zum Großteil auch auf Musik verzichtet, da diese die aufgebaute Immersion zerstören würde.
Fazit:

ICO ist kein Spiel für die breite Masse, doch für mich ist es die beste Spielerfahrung die ich jemals mit einem Videospiel hatte. Wie die Entwickler es geschafft haben, dass der Spieler eine solch starke Bindung zu einem Charakter aufbaut, den man eigentlich nur an der Hand hält, ist etwas, was mich sehr beeindruckt hat. Wenn ich einen Hut hätte, würde ich ihn für diese grandiose Leistung von meinem Kopf ziehen. Dieses Spiel ist ohne Frage ein Meisterwerk, was mich auch nach dutzenden Malen des Durchspielens jedes Mal wieder aufs Neue begeistern kann.

Ich vergebe 9,5/10 Punkten an ICO.

Samstag, 24. Dezember 2016

Top 8 Spiele 2016 - Weihnachtsspecial



Fröhliche Weihnachten werte Leser!

Kein Jahr geht vorüber ohne dass wir das Fest der Nächstenliebe feiern. Und wie letztes Jahr möchte ich auch dieses Jahr wieder den Feiertag für ein kleines Special nutzen. Da sich meine Top 25 Spieleliste seit dem letzten Jahr nicht großartig verändert hat, präsentiere ich euch heute meine Top 8 Spiele, die ich 2016 gespielt habe. Warum nur acht Spiele fragt ihr euch? Nun ich muss zugeben, dass ich leider nicht dazu gekommen bin, mehr Spiele dieses Jahr zu spielen. Einige Spiele stehen zwar bereits parat von mir bald gestartet zu werden (z.B. Half-Life 2 was als nächstes auf dem Plan steht), aber naja… wie gesagt, ich bin noch nicht dazu gekommen. Das ist allerdings nicht so schlimm, da ich dieses Jahr trotzdem einige Spiele spielen konnte, die mir sehr gut gefallen haben. Das betrifft übrigens auch Titel, die nicht dieses Jahr erschienen sind, daher wundert euch nicht, dass auch ein paar ältere Titel mit an Bord sind. Also fangen wir an:


8. Sonic the Hedgehog CD

Ich war zwar noch nie ein großer Sonic-Fan, dennoch hatte ich schon immer eine Menge Spaß mit den klassischen 2D-Jump ‚n‘ Runs des blauen Igels. 2016 konnte ich endlich Sonic the Hedgehog CD nachholen. Ich hatte schon vorher viel von dem Spiel gehört und war neugierig, wie dieses Spiel wohl sein würde. Anfang des Jahres war es dann soweit und ich hatte ein wahrlich sehr gut gealtertes Stück Software in der Hand. Auch wenn das Spiel speziell gegen Ende ein paar Macken im Leveldesign hatte, waren die Level zum Großteil immer noch fantastisch designt und das Zeitreise-Feature brachte eine interessante Komponente ins Spiel.


7. Just Cause 3

Wer meine Top 25-Spieleliste aus dem letzten Jahr gesehen hat weiß, dass Just Cause 2 eines meiner absoluten Lieblingsspiele ist. Dementsprechend habe ich mich sehr auf den Nachfolger gefreut. Und auch wenn Just Cause 3 nicht so gut war wie sein Vorgänger, hat es mich trotzdem gut 50 Stunden bei der Stange gehalten. Die Zerstörung von Militäranlagen war wieder super und besonders die Ergänzung des Wingsuits hat die Fortbewegung ohne Fahrzeuge noch mal um einiges schneller und spaßiger gemacht. Zudem waren die Missionen etwas abwechslungsreicher als noch im Vorgänger. Das Spiel war zwar auch nicht fehlerlos und gerade beim Umfang war Just Cause 3 dem zweiten Teil unterlegen, dennoch kann ich nicht behaupten, eine schöne Zeit in Medici gehabt zu haben.


6. Life is Strange

Life is Strange war das erste Episodenspiel, welches ich jemals gespielt habe. Diesem Konzept stand ich vorher eher kritisch gegenüber. Gemäß dem Motto „Entweder ganz oder gar nicht“ war mir der Gedanke zuwider, immer wieder Geld für kleine Episoden auszugeben, anstatt einmal für alles zu zahlen. Doch als ich es dann nach mehrfachen positiven Aussagen aus der RBTV-Community doch mal gespielt habe, fand ich das Konzept ziemlich super. Für einige Wochen hatte ich jeden Samstag-Abend eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren und gut umgesetzten Zeitreise-Rätseln vor mir, die ich bis zum Ende sehr genossen habe. Zwar gab es Episoden, die mir besser gefallen haben als andere, dennoch war ich am Ende begeistert von dem Gesamtwerk Life is Strange.


5. Half-Life: Source

Ich bin ein großer Fan des Shooter-Genres. Von daher war es für mich ein Muss sich irgendwann mal Valves legendärer Shooter-Reihe zu widmen. Den Nachfolger habe ich zwar noch nicht gespielt, aber der erste Teil machte bereits einen sehr guten Eindruck. Das Gameplay ist bei weitem besser als das, was wir bei aktuellen Shootern so sehen, mit abwechslungsreichen Waffen, gutem Leveldesign und einem coolen Soundtrack, der die Atmosphäre des Spiels optimal einfängt. Allerdings merkt man dem Spiel auch seine Jahre an. Es ist nicht mehr der revolutionäre Shooter von damals und viele Bereiche sind heute schon besser ausgearbeitet, als es in Half-Life anno 1998 der Fall war. Dennoch macht dieses Spiel immer noch eine Menge Spaß und ist definitiv einen Blick wert.


4. Supaplex

Dieses Spiel habe ich zuletzt gespielt, als ich 6-7 Jahre alt war. Daher war ich positiv überrascht, als ich eines Tages per Zufall ein Remake im Google Play Store gefunden habe, welches dem Original in nichts nachsteht. Nicht nur bietet das Remake die original 111 Level mit der charmant, markanten Musik und Grafik an, sondern beinhaltet auch ganze 13 weitere Level-Collections, welche die Gesamt-Level-Anzahl auf über das 10-fache erweitert. Das ist ‘ne Menge Umfang für ein Gratis-Spiel, der mich auch immer noch bei Laune hält.

3. Battlefield 1

Der 1. Weltkrieg war für mich aus historischer Sicht schon immer ein interessantes Thema. Daher hat es mich gefreut, dass DICE den Schritt gewagt hat und den neusten Ableger ihrer Multiplayer-Shooter-Reihe in dieses noch sehr ungenutzte Setting verlegt haben. Mit Erfolg wenn ich das so sagen darf. Der Multiplayer ist so gut wie eh und je und auch der Singleplayer ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem, was wir in den vorherigen Battlefield-Spielen zu sehen bekommen haben. Für mich ist es der Multiplayer-Titel 2016.


2. The Last Guardian

Nach knapp 10 Jahren Entwicklungszeit ist vor kurzem endlich der lang ersehnte nächste Titel der Entwickler von ICO und Shadow of the Colossus erschienen. Spiele mit so einer langen Entwicklungszeit tendieren dazu am Ende die Erwartungen nicht erfüllen zu können oder im schlimmsten Fall einfach nur schlecht zu sein. Doch nicht The Last Guardian. Auch wenn Spieler vor allem mit einer nervigen Steuerung und Kameraführung zu kämpfen haben, bringen die Atmosphäre und das Zusammenspiel zwischen dem Jungen und dem riesigen Biest Torico ein einmaliges Abenteuer hervor, welche dieses Spiel zu einem der besten Spielerlebnisse des Jahres machte.


1. Uncharted 4: A Thief’s End

Es war eine knappe Entscheidung zwischen diesem Spiel und The Last Guardian, doch letztendlich musste ich den Titel meines persönlichen Game of the Year 2016 an Uncharted 4: A Thief’s End vergeben. Auch wenn mich der Multiplayer enttäuscht hat kann ich dank des genialen Singleplayers gerne darüber hinwegsehen. Das Gameplay wurde komplett überarbeitet und bietet zahlreiche Erweiterungen, Neuerungen und Verbesserungen, welche sich enorm gut auf das Spiel ausgewirkt haben. Spielerisch war die Reihe noch nie so gut wie jetzt. Auch die Story konnte wieder mit einer großartigen Handlung begeistern, welche sowohl die sympathischen Charaktere als auch die Schatzsuche nach Henry Averys Goldschatz in ein fantastisches Gesamtpaket verpackte. Und auch bei der Technik und Atmosphäre, zwei Bereiche, in denen die Serie sowieso immer punkten konnte, gibt sich das Spiel keine Blöße. Obendrein ist sie voll mit Anspielungen und Referenzen auf die bisherigen Serienteile, die aus jedem eingeschlagenen Uncharted-Fan eine Träne hervorlockte. Uncharted 4: A Thief’s End lieferte im Singleplayer eine nahezu fehlerfreie Vorstellung, welche nicht nur die Reihe zu einem glorreichen Ende brachte, sondern mir auch die beste Spielerfahrung 2016 lieferte.


So das war sie, meine Top-Liste 2016. Ich hoffe sie hat euch gefallen!
Für die letzte Woche des Jahres habe ich noch zwei Posts im Petto, die auch nahezu fertig sind. Die sollten also bald hier erscheinen. Ansonsten werde ich mich auf jeden Fall zu Silvester noch mal melden. Ich wünsch euch aber jetzt erst mal ein frohes Fest! Verbringt eine schöne Zeit mit euren Familien und Freunden und habt viel Spaß bei der Bescherung!

Bis zum nächsten Mal
euer TreasureHunter